Wälder, Artenschutz und indigene Völker

 

Die weltweite Zerstörung der Ökosysteme und allen voran der Wälder und der damit einhergehende ungeheuere Artenverlust ist die wohl größte Katastrophe unserer Zeit und stellt einen wesentlichen Faktor der globalen Klimaveränderungen dar.

 

Unsere Stiftung befasst sich mit dem Erhalt von Wildnis-Gebieten und hierbei vor allem von Urwäldern (Primary Forests), dem Schutz bedrohter Wildtiere und mit Möglichkeiten der nachhaltigen Koexistenz von Wildtieren mit der ihre Lebensräume teilenden lokalen Bevölkerung. Die Wahrung der Landrechte dieser oftmals indigenen Menschen ist uns hierbei ein wichtiges Anliegen.

 

Wir engagieren uns hierzu vor allem in Regionen, in denen sich diese Themen überschneiden.

Hierdurch ist ein Fokus auf einige der großen Waldregionen der Erde entstanden, wobei wir uns vor allem dort engagieren, wo wir selbst persönliche Erfahrungen vor Ort mitbringen oder über langjährige Kontakte selbst involviert sind oder waren. Zu vielen dieser Regionen sind wir ausschließlich informierend oder fördernd tätig.

 

Wir setzen bei unserer Arbeit sehr stark auf die in den Wäldern lebenden Menschen, oftmals kleine lokale Dorfgemeinschaften und indigene Völker, die heute zu Millionen aus den Wäldern vertrieben werden, um diese für industrielle Landwirtschaft, Holzeinschlag, Bergbau oder in anderer Form zweckentfremdet zu nutzen. Dazu gehören oftmals auch Naturschutzprojekte, wenn deren Ziel vorrangig mit kommerzieller touristischer Nutzung einhergeht.

                                                                                                                                                                                        

Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt auf einigen Waldgebieten Afrikas. Hier verbindet sich unsere Arbeit sehr stark mit Elefantenschutzthemen. In Kenia sind wir mit eigenem Projekt vor Ort tätig, um Möglichkeiten der Koexistenz von Menschen und Wildtieren, der Reduktion von Wald-Degradierung und der Wiedervernetzung noch bestehender Waldgebiete zu untersuchen und um Modelle zur Umsetzung von Naturschutzprojekten mit lokalen Dorfgemeinschaften zu entwickeln.

 

Wir glauben, dass die Bewahrung der Wälder ein Ziel ist, welches uns im Rahmen des Klimaschutzes alle betrifft und das dies nur erreicht werden kann, wenn wesentlich mehr Menschen, als dies bisher der Fall ist, sich der Dringlichkeit des Themas bewusst werden  und aktiv an der Umsetzung von globalem Waldschutz mitwirken. Es ist daher ein wichtiger Teil unserer Arbeit, Menschen zu informieren, Möglichkeiten des Handelns zu zeigen und Projekte zu entwickeln, bei denen Menschen aktiv am Schutz der Wälder mitwirken können.

 

Waldschutz, wie wir ihn verstehen, lässt sich keinesfalls auf Maßnahmen im Sinne der CO2-Bindung für den Klimaschutz reduzieren, sondern bedeutet die Bewahrung der globalen Waldökosysteme als die faszinierendsten und artenreichsten Lebensräume unserer Erde. Für uns selbst, für alle dort beheimateten Lebewesen und für zukünftige Generationen.

 

Wir haben daher eine Reihe von Bildungsangeboten entwickelt, um diese Themen an Schulen und außerschulischen Bildungseinrichtungen in Deutschland in den klimabezogenen Unterricht einzubringen.

 

Zu den Bildungsangeboten.

 

 

 

„Wir haben eine besondere Verantwortung für das Ökosystem dieses Planeten. Indem wir andere Arten schützen, sichern wir unser eigenes Überleben.“

Referenz: https://beruhmte-zitate.de/zitate/137194-wangari-maathai-wir-haben-eine-besondere-verantwortung-fur-das-oko/