Stiftung für Wildnisschutz und

globalen nachhaltigen Wandel

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Unsere Themen

 

Koexistenz von Menschen, Wildtieren und Ökosystemen - Naturschutz mit indigenen Gemeinschaften

Was über Jahrzehntausende funktioniert hat, scheint heute in zunehmendem Maße schwierig oder oftmals unmöglich zu sein. Das Zusammenleben von uns Menschen mit der uns umgebenden Natur. Während wir Schutzgebiete schaffen, übernutzen, plündern oder zerstören wir weite Teile der nicht unter Schutz gestellten Bereiche, so dass die ursprüngliche natürliche Landschaft zum Flickwerk inmitten degradierter Gebiete verkommt.

Wir befassen uns mit Möglichkeiten, wie es anders sein könnte. Wie Natur und Wildtiere auch in menschlich genutzten Gebieten eine Daseinsberechtigung behalten und alle gemeinsam zum gegenseitigen Nutzen miteinander existieren können. Wir setzen dabei sehr stark auf indigene Völker und lokale Dorfgemeinschaften als die natürlichen Hüter der von ihnen bewohnten Lebensräume.

 

Wälder

Wälder sind die bei weitem wichtigsten Ökosysteme unseres Planeten, denn sie beherbergen die größte Artenvielfalt. Die Vernichtung der globalen Waldökosysteme stellt neben dem Klimawandel die größte ökologische Katastrophe unserer Zeit dar und steht mit diesem in direkter Wechselwirkung. Waldvernichtung führt zu Klimaerwärmung und diese wiederum zu weiterem Waldverlust. Wir setzen uns ein für den Schutz der globalen Waldökosysteme und besonders der verbliebenen Primärwälder.

 

Artenschutz

Wir befinden uns im Zeitalter des sechsten großen Massenaussterbens. Niemals in den letzten 65 Millionen Jahren seit dem Verschwinden der Dinosaurier sind soviele Arten ausgestorben wie heute. Aber zum ersten Mal ist eine einzelne Spezies - wir - für das Aussterben verantwortlich. Artenschwund ist eng mit der Vernichtung der Wälder verbunden, denn hier leben die meisten Tier- und Pflanzenarten. Der Erhalt der globalen Artenvielfalt ist wichtigstes Thema unserer Stiftungsarbeit.

 

Indigene Völker

Auch heute noch leben zahlreiche indigene Völker und lokale Dorfgemeinschaften in den verbliebenen Urwaldgebieten u.a. Waldregionen der Erde. Oft werden sie vertrieben, um die Wälder wirtschaftlich zu nutzen, abzuholzen oder in Plantagen umzuwandeln. Die Waldvölker bei ihrem Kampf für den Schutz der Wälder zu unterstützen, ist wichtiger Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und zur Abmilderung der Klimakatastrophe und ein zentrales Anliegen unserer Stiftung.

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Bildungsarbeit

Der Erhalt der Ökosystemen und die Bewahrung der Artenvielfalt kann nur gelingen, wenn sich möglichst viele Menschen in den Industrienationen aktiv an den Bemühungen der Naturvölker und Organisationen zum Schutz der Wälder und dem Erhalt der Artenvielfalt beteiligen oder diese unterstützen.

Teil unserer Arbeit ist daher, vor allem in Deutschland über diese Themen zu informieren und aktive Kreise und Gruppen von Unterstützern aufzubauen. Hierzu machen wir Bildungsveranstaltungen, halten Vorträge und machen Ausstellungen, um die Thematik möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Aus dieser Arbeit ist das Regenwaldzentrum Darmstadt hervorgegangen.